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	<title>Kommentare f&#252;r Rockdiscothek Exit</title>
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	<description>Geschichten aus</description>
	<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 11:56:01 +0000</pubDate>
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		<title>Kommentar zu Exit ist weg - Besuch im Brückenpark von joerg herget</title>
		<link>http://www.exitgeschichten.de/exit-blog/besuch-exit-brueckenpark/comment-page-1/#comment-32908</link>
		<dc:creator>joerg herget</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 10:48:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ich war zwar nie wirklich Stammgast im Exit...habe mich trotzdem bei jedem Besuch dort wohlgefühlt.Am besten gefiel mir,dort frei von jedem stylistischen Konsumzwang agieren zu können...und das  es trotz Gästen aus unterschiedlichsten Schichten meist friedlich blieb.Man konnte einfach gut entspannen und Spaß haben. Und was die Lebenshilfe betrifft,hab ich dort eh ein gespanntes Verhältnis dazu...da in allen möglichen Bereichen Kleinunternehmer und Angestellte von denen verdrängt wurden..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war zwar nie wirklich Stammgast im Exit&#8230;habe mich trotzdem bei jedem Besuch dort wohlgefühlt.Am besten gefiel mir,dort frei von jedem stylistischen Konsumzwang agieren zu können&#8230;und das  es trotz Gästen aus unterschiedlichsten Schichten meist friedlich blieb.Man konnte einfach gut entspannen und Spaß haben. Und was die Lebenshilfe betrifft,hab ich dort eh ein gespanntes Verhältnis dazu&#8230;da in allen möglichen Bereichen Kleinunternehmer und Angestellte von denen verdrängt wurden..</p>
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		<title>Kommentar zu Zu Laut im Exit! von xwshmaqg</title>
		<link>http://www.exitgeschichten.de/exit-blog/zu-laut/comment-page-1/#comment-32748</link>
		<dc:creator>xwshmaqg</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 09:13:55 +0000</pubDate>
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		<description>5W67Wj  &lt;a href="http://bqmwnkvslats.com/" rel="nofollow"&gt;bqmwnkvslats&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>5W67Wj  <a href="http://bqmwnkvslats.com/" rel="nofollow">bqmwnkvslats</a></p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Zu Laut im Exit! von Gert</title>
		<link>http://www.exitgeschichten.de/exit-blog/zu-laut/comment-page-1/#comment-32711</link>
		<dc:creator>Gert</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 15:30:08 +0000</pubDate>
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		<description>Check that off the list of thnigs I was confused about.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Check that off the list of thnigs I was confused about.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Nekrolog Rockdiskothek Exit - Solingen/Müngsten von Adena Schnetter</title>
		<link>http://www.exitgeschichten.de/exit-nachrufe/nachruf-rockdiskothek-exit/comment-page-1/#comment-32430</link>
		<dc:creator>Adena Schnetter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 May 2011 16:21:35 +0000</pubDate>
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		<description>This is a great site, would you be serious in carrying out an employment interview regarding simply how you forced it? When so e-mail me and my friends!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>This is a great site, would you be serious in carrying out an employment interview regarding simply how you forced it? When so e-mail me and my friends!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Nekrolog Rockdiskothek Exit - Solingen/Müngsten von Garry Antista</title>
		<link>http://www.exitgeschichten.de/exit-nachrufe/nachruf-rockdiskothek-exit/comment-page-1/#comment-32429</link>
		<dc:creator>Garry Antista</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 May 2011 16:21:33 +0000</pubDate>
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		<description>Great blog! I truly enjoy how it? s simple on my eyes also as the Information are nicely written. I'm questioning how i can be notified when a new publish continues to be made. I've subscribed for your rss feed which want to do the trick! Possess a good day!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Great blog! I truly enjoy how it? s simple on my eyes also as the Information are nicely written. I&#8217;m questioning how i can be notified when a new publish continues to be made. I&#8217;ve subscribed for your rss feed which want to do the trick! Possess a good day!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Exit&#8217;s frühe 1990er von grupnw</title>
		<link>http://www.exitgeschichten.de/exit-blog/exit-1990/comment-page-1/#comment-32212</link>
		<dc:creator>grupnw</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 00:16:23 +0000</pubDate>
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		<description>gbu5l2  &lt;a href="http://zuszepcopwfg.com/" rel="nofollow"&gt;zuszepcopwfg&lt;/a&gt;, [url=http://rdkkbvublipy.com/]rdkkbvublipy[/url], [link=http://omtpsojkpctm.com/]omtpsojkpctm[/link], http://ggmyemrzpooo.com/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>gbu5l2  <a href="http://zuszepcopwfg.com/" rel="nofollow">zuszepcopwfg</a>, [url=http://rdkkbvublipy.com/]rdkkbvublipy[/url], [link=http://omtpsojkpctm.com/]omtpsojkpctm[/link], <a href="http://ggmyemrzpooo.com/" rel="nofollow">http://ggmyemrzpooo.com/</a></p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Exit goes Getaway - Die Party von Diabla666</title>
		<link>http://www.exitgeschichten.de/exit-blog/exit-goes-getaway-party/comment-page-1/#comment-32142</link>
		<dc:creator>Diabla666</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 04:58:38 +0000</pubDate>
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		<description>Also ich war nie diejenige die ins Get gegangen ist, da es mal die reinste Kinderdisco war.So dachten viele meiner Leute die auch Stammgäste waren im Exit!
Als ich dann das erste mal ins Get zur Exit-Party kam, war ich auch sehr überrascht, hätte nicht gedacht das es so gut bei den Leuten an kommt. Vor allem viele Gesichter die man nie im Exit gesehen hat, ich denke aber das es auch an den Bus- u. Bahnverbindungen liegt.Man muss halt keinen steilen Waldweg besoffen hoch klettern, wobei mir das auf der Heimreise immer am meisten spass gemacht hat!
Nun ich gehe mittlerweile zu jeder Exit-Party und lasse mit meinen Freunden ein Stück weit die alte Zeit aufleben!Doch dieses Event wird unserem guten alten Exit nie das Wasser reichen können!Ich finds total genial, dass das Get mit der Exit-Party immer noch hoch im Kurs steht bei den Besuchern.Dachte eher das die ersten Partys gut laufen und das es dann nur noch weniger bei den Massen an kommt. Aber wer auch so gut wie zu jeden diesen besagten Abenden dort ist sieht es ja selber!
Mein bester Freund und ich kamen schon auf die verrückesten Ideen, nach so ner Nacht im Get!
Haben uns überlegt die alte Brauerei an der Schützenstrasse zu kaufen und dort eine Disco aufzubauen für die verschiedensten Musik-Kulturen!Die Exit-Artefakte, bis auf die geschmiedete Müngstener Brücke habe ich!Ich hätt alles darum gegeben, um es so zu gestalten wie unser gutes,  altes Exit!
Doch das bleibt alles nur ein Wunschdenken,denn ersten fehlt uns das Geld und zweitens will der Besitzer ja eh nicht verkaufen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich war nie diejenige die ins Get gegangen ist, da es mal die reinste Kinderdisco war.So dachten viele meiner Leute die auch Stammgäste waren im Exit!<br />
Als ich dann das erste mal ins Get zur Exit-Party kam, war ich auch sehr überrascht, hätte nicht gedacht das es so gut bei den Leuten an kommt. Vor allem viele Gesichter die man nie im Exit gesehen hat, ich denke aber das es auch an den Bus- u. Bahnverbindungen liegt.Man muss halt keinen steilen Waldweg besoffen hoch klettern, wobei mir das auf der Heimreise immer am meisten spass gemacht hat!<br />
Nun ich gehe mittlerweile zu jeder Exit-Party und lasse mit meinen Freunden ein Stück weit die alte Zeit aufleben!Doch dieses Event wird unserem guten alten Exit nie das Wasser reichen können!Ich finds total genial, dass das Get mit der Exit-Party immer noch hoch im Kurs steht bei den Besuchern.Dachte eher das die ersten Partys gut laufen und das es dann nur noch weniger bei den Massen an kommt. Aber wer auch so gut wie zu jeden diesen besagten Abenden dort ist sieht es ja selber!<br />
Mein bester Freund und ich kamen schon auf die verrückesten Ideen, nach so ner Nacht im Get!<br />
Haben uns überlegt die alte Brauerei an der Schützenstrasse zu kaufen und dort eine Disco aufzubauen für die verschiedensten Musik-Kulturen!Die Exit-Artefakte, bis auf die geschmiedete Müngstener Brücke habe ich!Ich hätt alles darum gegeben, um es so zu gestalten wie unser gutes,  altes Exit!<br />
Doch das bleibt alles nur ein Wunschdenken,denn ersten fehlt uns das Geld und zweitens will der Besitzer ja eh nicht verkaufen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Nekrolog Rockdiskothek Exit - Solingen/Müngsten von Claudia</title>
		<link>http://www.exitgeschichten.de/exit-nachrufe/nachruf-rockdiskothek-exit/comment-page-1/#comment-31977</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 09:40:37 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo zusammen!

nicht vergessen, an Heiligabend gibt's die offizielle Exit Revival Party mit DJ Ralf im Pavillon!

Wir zählen auf euch!

www.club-pavillon.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen!</p>
<p>nicht vergessen, an Heiligabend gibt&#8217;s die offizielle Exit Revival Party mit DJ Ralf im Pavillon!</p>
<p>Wir zählen auf euch!</p>
<p><a href="http://www.club-pavillon.de" rel="nofollow">http://www.club-pavillon.de</a></p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Nekrolog Rockdiskothek Exit - Solingen/Müngsten von Paola</title>
		<link>http://www.exitgeschichten.de/exit-nachrufe/nachruf-rockdiskothek-exit/comment-page-1/#comment-31941</link>
		<dc:creator>Paola</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 14:49:40 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Ex-Exitler,
euch allen eine schöne Schneezeit! 
Heute ist Donnerstag und früher wären wir wegen Wetter zu Fuss ins Exit gegangen.
Miss you all,
Paola</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ex-Exitler,<br />
euch allen eine schöne Schneezeit!<br />
Heute ist Donnerstag und früher wären wir wegen Wetter zu Fuss ins Exit gegangen.<br />
Miss you all,<br />
Paola</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Exit&#8217;s frühe 1990er von Hans Gerd Menge</title>
		<link>http://www.exitgeschichten.de/exit-blog/exit-1990/comment-page-1/#comment-31895</link>
		<dc:creator>Hans Gerd Menge</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 00:55:08 +0000</pubDate>
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		<description>Mein erste Kontakte mit Popmusik

In der letzten Klasse der Schule Rathenaustraße, der Achten, im Laufe des Jahres 1964 fing es an. In dieser Zeit musste ich die Erfahrung machen, dass ich mich in einem Grenzbereich zwischen einer fast schon vergangenen Kindheit und etwas Neuem bewegte. Ich entdeckte das andere Geschlecht und – die Popmusik!

Und zwar so:

Auf einer Klassenfahrt nach Fensdorf hatten sich einige meiner Mitschüler Hüte an einer Andenkenbude gekauft, und ich kaufte mir auch einen. Die Mädels schrieben darauf unterschiedliche Namen, die sie unterstrichen und mit Ausrufungszeichen und Doppelherzchen verzierten. Wir Jungs machten das schnell nach und schrieben ebenso „John, Paul, George" und ...? Tja, da ich natürlich nicht hinten anstehen wollte, versah ich meinen Hut ebenfalls mit all den Namen. Aber wer war der letzte? Ich konnte die Buchstaben leider  nicht richtig entziffern, und erst durch Fragen bei den vor mir Sitzenden schrieb ich schließlich „Ringo"! Natürlich die Beatles. Das war mein erster Kontakt zum Beat.

Man kann sagen, dieses Erlebnis machte mich echt neugierig, denn vorher waren mir weder die Titel der Songs noch die Gruppen von irgendeiner Bedeutung gewesen. In einem vier Mädelshaus und einem jüngeren Bruder, lief Rex Gildo und Gitte mit Ihrem „Lied“, so sagte man damals, „Geh´n sie aus vom Stadtpark die Laternen“.

In den Sommerferien zuvor besuchte ich meine Tante in Ronsdorf und beim Kaffee wurde an mich (wohl als Experten!) unter anderem die Frage gerichtet, was ich denn von den Beatles halten würde. Meine Antwort war kurz: Klasse!

Zu einer weiteren Erfahrung mit der neuen Musik kam ich, als ein Klassenkamerad, der erwachsener wirken wollte, als er tatsächlich war, einmal in meinem Beisein unten in der damaligen Kaufhalle die Verkäuferin am Schallplattentresen - ein langer Tisch mit eingelassenen Halterungen für Hörer, wie olle Telefonapparate ihn haben, und Hockern davor     - mit "Hallo Uschi" anquatschte und fragte, - hast Du schon `My Boy Lollipop`?" Boäh!!! Und die dann ihrerseits mit einem pikierten Blick und sehr knappem „Nein" zu verstehen gab, wie dämlich sie solche Anmache fand. Das habe ich mir gemerkt.

Gleichzeitig erkannte ich aber auch, dass eine gewisse Art von Kleidung nicht unwichtig im Zusammenhang mit den Beatles war; ein Umstand der mich hart leiden ließ, weil meine Klamotten zu der Zeit einfach und im wahrsten Sinne des Wortes zeitfremd und schlicht waren. An die Haare dachte man da noch nicht.

Tanzen lernen... 

Das war im Frühling 1964. Kleine Erlebnisse, die sozusagen eine Initialzündung auslösten, führten zu der tieferen Erkenntnis, dass die bisher genossene Ausbildung an der Schule für die Katz ist, wenn ich nicht auch gleichzeitig mutiger den Schritt in die „Neue Zeit" wagen würde, die sich da nun in Mode, Musik und Mädchen andeutete. Als mich dann noch im Rahmen einer kleinen Abschiedsfeier Doris spontan zum Tanz aufforderte - zu meinem ersten Tanz - mich, ohne nur einen blassen Schimmer! - und sich meine Unzulänglichkeit dabei deutlich hervor tat, war es wie ganz selbstverständlich die gute alte Tanzschule aufzusuchen Ich wollte mit zwei anderen Jungs meiner Abgangsklasse den Grundkurs besuchen. 

Es dauerte aber nicht lange, da verging mir der Spaß an dem Ganzen. Das kam daher, weil der Vorturner der Schule beim Twist als modernster Form progressiver Bewegung stehen geblieben war. Dieser „Tanz" war damals bereits schon drei lange Jahre alt! Gleichwohl übte ich festgeklammert an einem Sessel in unserem Wohnzimmer den Bewegungsablauf zur Musik einer Single (ein Begriff, den damals wohl kaum einer kannte), die einen zweiminuten-dreißig  Twist drauf hatte. Alle zweiminuten-dreißig  hatte ich den Tonarm erneut zu verschieben. Und was für ein Tonarm! Unser häuslicher Plattenspieler fristete sein Dasein eingebettet in einer sogenannten Musiktruhe mit zusätzlichem Plattenfach und kleiner Bar hinter Glasschiebetüren.

Das alles brachte mir nur ganz wenig Nutzen. Und wie ich dann kurz danach feststellte, war für die neuesten Tänze eine regelrechte Einübung ohnehin nicht mehr nötig, weil sie leicht selbst erlernbar waren und sich schneller entwickelten und veränderten, als jede Tanzschule das mitbekommen würde. Die Qualität der langsamen Runden litt auch nicht im Geringsten unter der simplen Drehung, die die Paare zusammen vollführten, denn es ging dabei natürlich nur um den direkten, beinahe intimen Kontakt, den selbst ein ausgefeilter Tango im Grenzfall nicht zuwege bringen vermochte. Jedenfalls für mich nicht.

So blieb also die Tanzschule ein lustloser Ansatz. Das Im-Arm-Halten junger Frauen mit den entsprechenden Schrittfolgen inspirierte mich wenig. Hinzu kam, dass das dazugehörige Regelwerk nicht wirklich zeitgemäß war. Man musste bei Beginn der Musik auf die sittsam am Tisch wartenden Mädels zulaufen (sprich: rennen, wobei sich häufig genug zu viele „Jungs" auf Dieselbe stürzten!), einen Diener zu machen und dann noch gleichzeitig deutlich die Worte „Darf ich bitten" zu sprechen. Nähhh!!!!

Das Ganze machte ein Näherkommen der Geschlechter echt nicht leicht. Darauf wurde aber  auch streng geachtet! Ein nahezu unzüchtiger Tanz wie der „Letkiss", eine kurze Modeerscheinung Mitte der Sechziger Jahre, bei dem eigentlich von Zeit zu Zeit geküsst werden sollte, durfte natürlich nur Andeutungsweise ausgeführt werden!

 

New shoes and pants

Immerhin war mir von meiner Mutter eine modernere Kluft zugestanden worden. Noch war ich nicht Lehrling, hatte also kein eigenes Geld. Ich erhielt ein braunes Sakko, knallhart tailliert, mit goldenen Knöpfen, eine entsprechende Hose mit Bügelfalte und neue, flache Halbschuhe. Dummerweise waren die aber vorne rund und absolut nicht der Zeit entsprechend.

Aber mit diesem Sakko gab’s ganz schnell Komplikationen. Wie ich schon schrieb, meine Kindheit hatte noch nicht wirklich geendet, mit Freunden war ich über einen Zaun am Giesenberg, nähe Elbersstraße geklettert, der perfiderweise vom Vater meines Freundes am oberen Holm mit altem Seilfett eingeschmiert worden war. Und ich trug die neue Jacke...

Meine Mutti versuchte zwar, den Schaden zu begrenzen. Optisch gelang ihr das auch, nur der Geruch des alten Fettes war nicht zu unterdrücken. Zum Ausgleich riet sie zu Kölnisch Wasser von 4711. Wohl nicht wenige Tanzpartnerinnen werden sich über den „Dampf" an mir zumindest sehr gewundert haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein erste Kontakte mit Popmusik</p>
<p>In der letzten Klasse der Schule Rathenaustraße, der Achten, im Laufe des Jahres 1964 fing es an. In dieser Zeit musste ich die Erfahrung machen, dass ich mich in einem Grenzbereich zwischen einer fast schon vergangenen Kindheit und etwas Neuem bewegte. Ich entdeckte das andere Geschlecht und – die Popmusik!</p>
<p>Und zwar so:</p>
<p>Auf einer Klassenfahrt nach Fensdorf hatten sich einige meiner Mitschüler Hüte an einer Andenkenbude gekauft, und ich kaufte mir auch einen. Die Mädels schrieben darauf unterschiedliche Namen, die sie unterstrichen und mit Ausrufungszeichen und Doppelherzchen verzierten. Wir Jungs machten das schnell nach und schrieben ebenso „John, Paul, George&#8221; und &#8230;? Tja, da ich natürlich nicht hinten anstehen wollte, versah ich meinen Hut ebenfalls mit all den Namen. Aber wer war der letzte? Ich konnte die Buchstaben leider  nicht richtig entziffern, und erst durch Fragen bei den vor mir Sitzenden schrieb ich schließlich „Ringo&#8221;! Natürlich die Beatles. Das war mein erster Kontakt zum Beat.</p>
<p>Man kann sagen, dieses Erlebnis machte mich echt neugierig, denn vorher waren mir weder die Titel der Songs noch die Gruppen von irgendeiner Bedeutung gewesen. In einem vier Mädelshaus und einem jüngeren Bruder, lief Rex Gildo und Gitte mit Ihrem „Lied“, so sagte man damals, „Geh´n sie aus vom Stadtpark die Laternen“.</p>
<p>In den Sommerferien zuvor besuchte ich meine Tante in Ronsdorf und beim Kaffee wurde an mich (wohl als Experten!) unter anderem die Frage gerichtet, was ich denn von den Beatles halten würde. Meine Antwort war kurz: Klasse!</p>
<p>Zu einer weiteren Erfahrung mit der neuen Musik kam ich, als ein Klassenkamerad, der erwachsener wirken wollte, als er tatsächlich war, einmal in meinem Beisein unten in der damaligen Kaufhalle die Verkäuferin am Schallplattentresen - ein langer Tisch mit eingelassenen Halterungen für Hörer, wie olle Telefonapparate ihn haben, und Hockern davor     - mit &#8220;Hallo Uschi&#8221; anquatschte und fragte, - hast Du schon `My Boy Lollipop`?&#8221; Boäh!!! Und die dann ihrerseits mit einem pikierten Blick und sehr knappem „Nein&#8221; zu verstehen gab, wie dämlich sie solche Anmache fand. Das habe ich mir gemerkt.</p>
<p>Gleichzeitig erkannte ich aber auch, dass eine gewisse Art von Kleidung nicht unwichtig im Zusammenhang mit den Beatles war; ein Umstand der mich hart leiden ließ, weil meine Klamotten zu der Zeit einfach und im wahrsten Sinne des Wortes zeitfremd und schlicht waren. An die Haare dachte man da noch nicht.</p>
<p>Tanzen lernen&#8230; </p>
<p>Das war im Frühling 1964. Kleine Erlebnisse, die sozusagen eine Initialzündung auslösten, führten zu der tieferen Erkenntnis, dass die bisher genossene Ausbildung an der Schule für die Katz ist, wenn ich nicht auch gleichzeitig mutiger den Schritt in die „Neue Zeit&#8221; wagen würde, die sich da nun in Mode, Musik und Mädchen andeutete. Als mich dann noch im Rahmen einer kleinen Abschiedsfeier Doris spontan zum Tanz aufforderte - zu meinem ersten Tanz - mich, ohne nur einen blassen Schimmer! - und sich meine Unzulänglichkeit dabei deutlich hervor tat, war es wie ganz selbstverständlich die gute alte Tanzschule aufzusuchen Ich wollte mit zwei anderen Jungs meiner Abgangsklasse den Grundkurs besuchen. </p>
<p>Es dauerte aber nicht lange, da verging mir der Spaß an dem Ganzen. Das kam daher, weil der Vorturner der Schule beim Twist als modernster Form progressiver Bewegung stehen geblieben war. Dieser „Tanz&#8221; war damals bereits schon drei lange Jahre alt! Gleichwohl übte ich festgeklammert an einem Sessel in unserem Wohnzimmer den Bewegungsablauf zur Musik einer Single (ein Begriff, den damals wohl kaum einer kannte), die einen zweiminuten-dreißig  Twist drauf hatte. Alle zweiminuten-dreißig  hatte ich den Tonarm erneut zu verschieben. Und was für ein Tonarm! Unser häuslicher Plattenspieler fristete sein Dasein eingebettet in einer sogenannten Musiktruhe mit zusätzlichem Plattenfach und kleiner Bar hinter Glasschiebetüren.</p>
<p>Das alles brachte mir nur ganz wenig Nutzen. Und wie ich dann kurz danach feststellte, war für die neuesten Tänze eine regelrechte Einübung ohnehin nicht mehr nötig, weil sie leicht selbst erlernbar waren und sich schneller entwickelten und veränderten, als jede Tanzschule das mitbekommen würde. Die Qualität der langsamen Runden litt auch nicht im Geringsten unter der simplen Drehung, die die Paare zusammen vollführten, denn es ging dabei natürlich nur um den direkten, beinahe intimen Kontakt, den selbst ein ausgefeilter Tango im Grenzfall nicht zuwege bringen vermochte. Jedenfalls für mich nicht.</p>
<p>So blieb also die Tanzschule ein lustloser Ansatz. Das Im-Arm-Halten junger Frauen mit den entsprechenden Schrittfolgen inspirierte mich wenig. Hinzu kam, dass das dazugehörige Regelwerk nicht wirklich zeitgemäß war. Man musste bei Beginn der Musik auf die sittsam am Tisch wartenden Mädels zulaufen (sprich: rennen, wobei sich häufig genug zu viele „Jungs&#8221; auf Dieselbe stürzten!), einen Diener zu machen und dann noch gleichzeitig deutlich die Worte „Darf ich bitten&#8221; zu sprechen. Nähhh!!!!</p>
<p>Das Ganze machte ein Näherkommen der Geschlechter echt nicht leicht. Darauf wurde aber  auch streng geachtet! Ein nahezu unzüchtiger Tanz wie der „Letkiss&#8221;, eine kurze Modeerscheinung Mitte der Sechziger Jahre, bei dem eigentlich von Zeit zu Zeit geküsst werden sollte, durfte natürlich nur Andeutungsweise ausgeführt werden!</p>
<p>New shoes and pants</p>
<p>Immerhin war mir von meiner Mutter eine modernere Kluft zugestanden worden. Noch war ich nicht Lehrling, hatte also kein eigenes Geld. Ich erhielt ein braunes Sakko, knallhart tailliert, mit goldenen Knöpfen, eine entsprechende Hose mit Bügelfalte und neue, flache Halbschuhe. Dummerweise waren die aber vorne rund und absolut nicht der Zeit entsprechend.</p>
<p>Aber mit diesem Sakko gab’s ganz schnell Komplikationen. Wie ich schon schrieb, meine Kindheit hatte noch nicht wirklich geendet, mit Freunden war ich über einen Zaun am Giesenberg, nähe Elbersstraße geklettert, der perfiderweise vom Vater meines Freundes am oberen Holm mit altem Seilfett eingeschmiert worden war. Und ich trug die neue Jacke&#8230;</p>
<p>Meine Mutti versuchte zwar, den Schaden zu begrenzen. Optisch gelang ihr das auch, nur der Geruch des alten Fettes war nicht zu unterdrücken. Zum Ausgleich riet sie zu Kölnisch Wasser von 4711. Wohl nicht wenige Tanzpartnerinnen werden sich über den „Dampf&#8221; an mir zumindest sehr gewundert haben.</p>
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