Brandneu kam die Nachricht soeben rein, dass es am 31.07. wieder eine Exitparty im Getaway geben wird. Sagt es also weiter, markiert Euch den Termin im Kalender, bestellt Eure Babysitter ein. Spart Euch das Geld für den Urlaub. Und kriegt den Arsch aus der Couch. Flyer und Co. wird hier noch erscheinen.
Der Sänger und Bassist von Type O Negative ist am 14. 04.2010 an Herzversagen gestorben. 2,03 m hoch gewachsen, düsterer Blick und eine tiefe Stimme. Ein bisschen was von Vampiren und morbider Romantik. Gelegentlich mit Augenzwinkern. Es war die Zeit der schwarzen Rosen, in welcher ich so einige D-Mark für meine damalige Liebste ausgegeben habe. Selbstverständlich mussten die Rosenzüchter ein wenig mit Farbstoffen nachhelfen.
In den 90ern waren es vor allem drei Songs, die regelmäßig im Exit gespielt wurden. “Black No.1″ und “Christian Woman” aus 1993 und 1996 “My Girlfriend’s Girlfriend”. Schlecht, falls man das nicht so mochte. Denn ein Type O Negative-Song kann schon mal die nächsten 10-12 Minuten die Tanzfläche blockieren. Für die Fans war es aber immer ekstatisch. Und auch ich hielt die Füße bei Black No.1 nicht still.Weiterlesen »
Ostersonntag, 22.46 Uhr. Feuchtkalt. Regennasser Boden. Solingen in der Kottendorfer Straße 21.
Es ist so weit. Ums Eck auf den Hof des Getaway geschlichen. Da stand er dann. Witold. Im Schutze eines Sonnenschirmes. Ganz in der Tradition von früher ist er es, der mir einen Exit-Chip reicht. Doch dieser hier ist besonders. Er knallt ihn zwar nicht auf die Theke, denn die ist mitsamt des Exit zu Staube zerschlagen. Aber dieser Chip ist gülden. Ach, was bin ich doch für ein sentimentaler Typ. Ein kurzes Gespräch und wir gehen hinein.
Drinnen blicke ich zunächst in fremde Gesichter. Ja wo sind sie denn? Vom Alter her passen recht viele Leute. Oder hat die Zeit sie alle entstellt? Wo sind die Stammgäste, die Tanzunikate? Simone, Pucky, Ingo, Obi, Fuß, Nikki, Astrid, Oertel, Jens, der Klinsmann, Stefan nebst Gattin, Atti, Mini, der Mann mit den Musikträgern, das Huhn und wie sie alle heißen. Weiterlesen »
Heute habe ich so einen nachdenklichen Tag. Einer dieser Tage… Vielleicht war es die Exit-Party im Get. Was ist doch die Zeit vergangen. Es wäre gelogen zu sagen, es sei wie gestern gewesen, als ich mit 17 Jahren das erste Mal im Exit war. Das war 1990 vor meinem 18. Geburtstag. Weiterlesen »
Am 04.04.2010 ist es also so weit. Witold, die gute Seele des Exit, hat mich mit der frohen Kunde am Telefon erfreut. Unser Gejammer wurde erhört. Das Exit lebe noch mindestens einmal hoch. Unsere alltime-Favoritenlisten wurden bestimmt auch nicht umsonst geschrieben. Ich bin ja mal gespannt, wer sich denn so blicken lässt. Bis zum 04.04. dann. Gruß, Sascha
Wow, meinen Tauchclub gibt es jetzt auch im Radio. Ich hab’ ein paar Sequenzen meiner Videofilmerei von unserer Brother Islands-Tour untergelegt für Youtube.
Guckst Du:
Liebe Leute,
ausgerechnet hier einen Exit-Song zu hören, hätte ich nicht gedacht. Erst machte das Exit zu. Dann hing Wolfgang Petry seine Freundschaftsbändchen nebst Musikkarriere an den Nagel, um kurz darauf als Wolfgang-sein-rockender-Sohn aufzuerstehen. Und nun fotografierte ich eine weitere Stimmungs-Ikone. DJ Ötzi. Vom Stern mit Deinem Namen bis zum Cover von AC/DC (Wechselstrom) Thunderstruck… Der Herr Ötzi (eigentlich: Gerhard Friedle) aus Tirol ist insgeheim auch ein Rocker, das bestätigt zumindest sein Partyrepertoire mit Live-Band.
Wie oft war ich denn Dienstags im Exit? Ich glaub nie. Also ist der Dienstag seit jeher anderen Dingen gewidmet. Eine gute Möglichkeit, ein wenig Zeit bei einem Biere zu verbringen, ist immer Dienstags im Chili Royal www.chiliroyal.de und www.cocktailfamily.de/kennen_sie.html. Da ist jeden Dienstag Trashfilmabend. Cineastische Stilblüten a la Exterminator, Vampiros Lesbos, Supersonic Man und Danger Diabolik. Der perfekte Rahmen für das eine oder andere Bier. In diesem Zusamenhang weise ich auch auf den Audiopodcast www.trashothek.de hin, den ich und mein Freund Thorsten ins Leben gerufen haben.